Archiv fü Oktober 2008



Abmahnungen werden erschwert

Eingestellt am Montag, 27. Oktober 2008

Die Kanzlei Rasch aus Hamburg hat im Auftrag der Musikindustrie (Sony BMG; Universal; EMI und Warner) in den letzten Jahren mehrere 10.000 Abmahnungen versandt. Grund der Abmahnungen war die behauptete Nutzung von Filesharing Software, um damit im Internet Musik zu tauschen. In diesen Abmahnungen wurden die Angeschriebenen aufgefordert an die Musikindustrie Schadensersatz von EUR 3.000 bis zu EUR 10.000 zu zahlen. [mehr lesen →]

Massenmails fordern Geld von StayFriends-Usern

Eingestellt am Montag, 27. Oktober 2008

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor einer neuen Abzocke im Internet. Derzeit sind massenweise E-Mails mit Rechnungen im Dateianhang, die angeblich von der der Internet-Seite «StayFriends» versendet werden. Offensichtlich werden User von “Stayfriends” zur Kasse gebeten. [mehr lesen →]

PC-Besitzer nicht für Filesharing-Sünden der Familie verantwortlich

Eingestellt am Sonntag, 26. Oktober 2008

In einem aktuellen Urteil hat das Frankfurter Landgericht entschieden, dass der Besitzer eines Internet fähigen Rechners nicht automatisch für alle Straftaten verantwortlich ist, die von seinem Rechner ausgehen. Eine Musikfirma hatte einen Familienvater auf Schadensersatz verklagt, nachdem seine Kinder Musikstücke aus dem Internet geladen hatten – ohne Genehmigung des Rechtebesitzers und natürlich auch ohne den Papa vorher zu fragen. [mehr lesen →]

Verbraucherschutz will Online Service Ltd. an den Kragen

Eingestellt am Samstag, 25. Oktober 2008

Gerade noch hat der Abofallen-Betreiber Online Service Ltd. Tausende von Mahnungen mit zweifelhaftem Hinweis auf ein aktuelles Gerichtsurteil verschickt, da hat das Unternehmen selbst eine herbe Niederlage vor Gericht einstecken müssen: Das Landgericht Hanau hat es auf Antrag des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) dem Grunde nach dazu verurteilt, alle Gewinne zahlreicher Internetangebote an die Bundeskasse zu zahlen. [mehr lesen →]

Verzeichnisdienst für Anwälte

Eingestellt am Donnerstag, 23. Oktober 2008

Die Agentur für online-Marketing “schmallenberg.txt” hat einen Verzeichnisdienst eigens für Rechtsanwälte und Steuerberater eingerichtet. Unter http://recht-und-wissen.de finden Sie die Beta-Version des neuen Mediendienstes. Beiträge können schon eingetragen werden und werden auch durch die Weiterentwicklung des Projektes nicht überschrieben. [mehr lesen →]

Verbraucherschutz fordert den Grünkohltest

Eingestellt am Donnerstag, 16. Oktober 2008

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und die Lebensmittelbehörden der Länder aufgefordert, die Namen von Erzeugern, Händlern und Produkten öffentlich zu machen, die 2007 potentiell gesundheitsschädliche Lebensmittel in Verkehr gebracht haben. Im Oktober 2008 hatte das BVL den Monitoringbericht 2007 vorgelegt. Bei einigen Proben von Kopfsalaten, Grünkohl, Tomaten und Austernseitlichen war nach Auskunft des BVL die Belastung so hoch, dass bei einmaligem Verzehr gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen seien. [mehr lesen →]

Staatanwaltschaft ermittelt gegen Inkassoanwältin

Eingestellt am Mittwoch, 15. Oktober 2008

Die Münchner Rechtsanwältin Katja G. stand aktuell im Mittelpunkt einer Sendung von BR3. Die in Deutschland als Inkassoanwältin einer in England gemeldeten Firma tätige Rechtsanwältin überzieht das Land mit Mahnungen an Internet-User, die auf Seiten der Online Content Ltd. in die Kostenfalle getappt waren.
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Telekom legt Maßnahmenpaket für Datenschutz vor

Eingestellt am Freitag, 10. Oktober 2008

Die Deutsche Telekom will den Datenschutz für ihre Kunden mit Sofortmaßnahmen deutlich verbessern. Neben einer erhöhten Transparenz sowie optimierten Datenschutzstandards will der Konzern mit einem neuen Vorstandsressort für Datenschutz ein richtungsweisendes Signal für die Relevanz des Datenschutzes in der Informationsgesellschaft setzen. Das sind wesentliche Punkte eines Pakets, das Vorstandschef René Obermann vorgelegt hat. So soll zum Beispiel mit der freiwilligen Verpflichtung zur Meldung von datenschutzkritischen Vorfällen, einem Datenschutzbericht sowie einem externen Datenschutzrat mehr Transparenz geschaffen werden.
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Teure EInladungen per SMS

Eingestellt am Donnerstag, 9. Oktober 2008

«Hallo Klaus Lust auf ein Bier?» Wer freut sich nicht über solche Einladungen – leider steht hinter den Zweizeilern oft üble SMS-Abzocke. Wer zurück ruft zahlt teure Gebühren oder tappt gar in eine Abo-Falle. [mehr lesen →]

PC-Nutzer nicht automatisch GEZ-pflichtig

Eingestellt am Mittwoch, 8. Oktober 2008

Wer einen Internet fähigen PC hat, der muss nicht zwangsläufig Konsument öffentlich rechtlicher Medien sein und sollte nicht automatisch zur Zahlung von GEZ-Gebühren herangezogen werden. Das Verwaltungsgericht Münster hat in einem Urteil mit dem Az.: 7 K 1473/07 jetzt einem Studenten Recht gegeben, der gegen den Gebührenbescheid der GEZ geklagt hatte. [mehr lesen →]

EON-Töchter müssen Gas-Geld zurück erstatten

Eingestellt am Montag, 6. Oktober 2008

Kunden der EON-Töchter Eon Hanse, Eon Avacon, Eon Mitte, Eon edis, Eon Thüringer Energie und der Eon Bayern können nach einer Entscheidung des Bundeskartellamtes mit der Rückzahlung von Gas-Geld rechnen. Knapp eine Million Gaskunden in Deutschland sind von dieser Aktion betroffen. Insgesamt werden 55 Millionen Euro zurück gegeben. [mehr lesen →]

Sittenwidriger Vertrag: Landgericht zu SFK SENIOREN- & FREUNDSCHAFTSKREIS

Eingestellt am Montag, 6. Oktober 2008

5.950,00 Euro sollte ein Rentner für nur 10 Partnervorschläge bezahlen. Das ist sittenwidrig, urteilt das Landgericht Mönchengladbach in einem von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE erstrittenen Urteil und verurteilt die SFK SENIOREN- & FREUNDSCHAFTSKREIS GmbH zur vollständigen Rückzahlung. Eine Gewähr für die Geeignetheit der Vorschläge und die Bereitschaft zur Vermittlung für die vom SFK Senioren- & Freundschaftskreis benannten Personen wollte der Partnervermittler trotz des hohen Honorars nicht übernehmen. Erstellt werden sollte nur ein Partnerdepot mit angeblich qualifizierten, ausgewählten Adressen. Für diese Formulierung fand das Landgericht deutliche Worte: es handele sich um nichtssagende Floskeln. [mehr lesen →]

MASTERCARD Kreditkarte: NORISBANK knickt nach Kartenschaden ein

Eingestellt am Montag, 6. Oktober 2008

Das es nach Kartendiebstahl zu finanziellen Schäden kommt, ist vielfach dokumentiert. In einem von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE (Düsseldorf http://www.strube-fandel.de)vertretenen Fall führte das kurze Verlassen des Arbeitsplatzes zu erheblichem Ärger. Obwohl das nicht öffentlich zugängliche Büro im Blickfeld des Pförtners lag, wurde aus dem über der Stuhllehne hängenden Jacket die NORISBANK-Kreditkarte gestohlen. Und kurz darauf kaufte der Dieb mit der geklauten Karte groß ein. [mehr lesen →]

Wie erkenne ich trockenes Brennholz?

Eingestellt am Sonntag, 5. Oktober 2008

“Woran erkenne ich wirklich trockenes Holz?” – Die Verbraucherschutz-Frage wird wichtiger, je weiter die aktuelle Heizperiode fortschreitet. Grund: Die Kapazitäten sind begrenzt und aus dem ehemaligen Bevorratungsartikel Brennholz ist ein Nachfrage-Artikel geworden. Brennholz wird daher in Zeiten starker Nachfrage auch in Qualitätsstufen angeboten, die ein sofortiges Verheizen aufgrund der noch enthaltenen Feuchtigkeit verbieten. Wie erkenne ich trockenes Brennholz? [mehr lesen →]

Finanz-Verbraucherschutz gefordert

Eingestellt am Sonntag, 5. Oktober 2008

Auch in Deutschland hat die Finanzkrise die Anlegerinnen und Anleger in Deutschland getroffen. “Viele Verbraucherinnen und Verbraucher machen sich Sorgen um ihr Erspartes, manche haben auch allen Grund dazu,” erklären Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik, und Gerhard Schick, Sprecher für Finanzpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: Nicht wenige Anlegerinnen und Anleger haben auf Empfehlung ihres Finanzinstituts in vermeintlich sichere Finanzprodukte investiert, beispielsweise Zertifikate. Gerade bei diesen Produkten mit klingenden Namen wie etwa Deutschland Garant ist aber nichts sicher. Wer zum Beispiel dieses Zertifikat des bankrotten Geldinstituts Lehman Brothers sein Eigen nennt, der hat alles verloren. Der Skandal dabei: Solche Produkte sind den Menschen als völlig risikofreie Anlageformen, als sogenanntes “Rollstuhlgeld”, angedreht worden. [mehr lesen →]