Archiv fü Dezember 2009



Was soll ich bloß tun?

Eingestellt am Mittwoch, 30. Dezember 2009

Auch wenn ich die Frage “WAS SOLL ICH BLOSS TUN?” nach drei Jahren verbraucherschutz.tv echt nicht mehr hören kann möchte ich doch das für mich sehr ereignisreiche Jahr 2009 nicht enden lassen, ohne eine Antwort auf DIE FRAGE zu geben. [mehr lesen →]

Urteil fordert Kostentransparenz auf Registrierseite

Eingestellt am Dienstag, 29. Dezember 2009

Das Amtsgericht Gummersbach hat eine wichtige Entscheidung gefällt: Die bei einer Registrierung auf einer Internet-Plattform zu zahlende Anmeldegebühr sowie der dann folgende Mitgliedsbeitrag muss ohne weiteres auf der Registrierungsseite erkennbar sein, ansonsten ist die entsprechende AGB-Klausel unwirksam. Die Betreiberin hatte zwar darauf hingewiesen, das Voraussetzung für die Anmeldung eine Registrierungsgebühr sowie die weitere Mitgliedschaft beitragspflichtig sei, zur Info über die eigentliche Höhe der Gebühr war aber auf eine andere WEB-Site verwiesen worden. [mehr lesen →]

outlets.de und das BGH-Urteil

Eingestellt am Montag, 28. Dezember 2009

Viele Verbraucher haben uns berichtet, dass sie in den letzten Tagen und Wochen zunächst eine Rechnung der Firma IContent GmbH für die Nutzung des Portals www.outlets.de und einige Tage später eine sogenannte weitere Information bezüglich des angeblich geschlossenen Vertrages erhalten haben. In diesem Schreiben der Firma IContent GmbH wird auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs verwiesen. Wortwörtlich heißt es in diesem Schreiben: „Dass Verträge, die über das Internet geschlossen werden, grundsätzlich wirksam sind, hat der Bundesgerichtshof mit seiner Entscheidung vom 07.November 2001, Az: VIII ZR 13/01 entschieden. Die rechtliche Grundlage des zwischen Ihnen und uns geschlossenen Vertrages finden sich in §§ 311 Abs. 1, 271 Abs. 1 BGB.“ [mehr lesen →]

Immer mehr Internet-Abzocke: Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert “Kripo 2.0″

Eingestellt am Montag, 28. Dezember 2009

“Die Anreise eines Täters aus dem europäischen Ausland, um in der Bundesrepublik eine Schutzgelderpressung durchzuführen dauert klassisch 1 bis 2 Stunden Flugzeit oder den Bruchteil einer Sekunde durch einen Klick im Internet”, gibt der Vorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, ein Beispiel für veränderte Formen von Kriminalität durch die Nutzung des Internets. [mehr lesen →]

Hotlines sind zu teuer

Eingestellt am Montag, 28. Dezember 2009

Lange Wartezeiten, hohe Telefonkosten – eine Studie belegt, dass viele Unternehmen mit zu teuren Service-Hotlines viel Geld machen. Besonders ärgerlich: meist wird nicht mal über entstehende Kosten informiert. [mehr lesen →]

Outlets.de und die Vorauszahlungsklausel von 12 Monaten in Höhe von 96 €

Eingestellt am Montag, 28. Dezember 2009
knoeppel1 In den allgemeinen Geschäftsbedingungen verwendet outlets.de eine Vorauszahlungsklausel in dem sich der Kunde verpflichten soll, monatlich einen Betrag von 8,00 € für die Verschaffung des Zugangs zum Kundenbereich zu zahlen. Der Betrag ist in Höhe von 96 € als Vorauszahlung für ein Jahr zu zahlen.
Die Rechtsanwaltskanzlei anwaltsofort hält diese Klausel für unwirksam. Die AGB-Bestimmung benachteiligt den Kunden unangemessen, § 307 BGB. Gemäß § 614 BGB ist die Vergütung erst nach Erbringung der Dienstleistung zu errichten. Von dieser gesetzlichen Regelung weicht die genannte Bestimmung nach Auffassung der Kanzlei anwaltsofort ab.

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Lieber Herr Scheeren, liebes 1und1 – so geht das nicht!

Eingestellt am Samstag, 26. Dezember 2009

Offener Brief an den Chef von 1und1:

Lieber Michael Scheeren,

es kommt der Punkt, an dem auch 1und1 zu denken anfangen sollte, wie man 2010 denken muss: In unzähligen Blogs und auch zahlreichen Beiträgen auf Verbraucherschutz.tv wird über den schlechten Service von 1und1 geredet. Das Einzige, was ihr macht, ist Hundertausende von Euros für eine Marketing-Kampagne auszugeben, statt sich hier und in all den anderen Blogs umsonst anzumelden und zu sagen: “Leute, wir entschuldigen uns dafür, dass wir eure Sorgen lange Zeit nicht Ernst genommen haben. Hier ist eine Hotline – natürlich kostenlos – und wir reden über euer Problem – so lange, bis es erledigt ist.”

Warum werden Kundenmeinungen derart aufreizend ignoriert? Glauben Sie, Sie bekommen die Kurve mit einem Werbespot?

Nein lieber Herr Scheeren, Sie beauftragen eine Marketingagentur um zu dokumentieren, dass 1und1 ein zuverlässiger Anbieter ist. Auch auf die Gefahr, dass ich mir hier eine Abmahnung einfange: “Haben Sie einen an der Waffel? Wer berät Sie denn in solchen Fragen?” Das ist falsch und finsterstes Mittelalter zugleich. Googlen Sie mal “Dell ist scheiße” – mehr Infos brauchen Sie nicht, um den Karren aus dem Mist zu ziehen. z.B. hier – Artikel lesen. Es ist noch nicht zu spät, sich mit Ihren Kunden zu vertragen – aber dazu gehört mehr, als etwas Schauspielerei und eine Mail-Adresse.

Wann fangt ihr endlich an, eure Kunden für voll zu nehmen statt sie als Nörgler abzutun, denen man keine Aufmerksamkeit schenken muss? Warum nehmen Sie an diesen Diskussionen nicht teil?

Mit freundlichen Grüßen
Udo Schmallenberg
1und1-Kunde seit 1998

1und1 setzt mit Werbe-Spot auf Reputationsmanagement

Eingestellt am Samstag, 26. Dezember 2009

1und1 hat wohl endlich die Notwendigkeit erkannt, Verbraucherrechten und und Kundenschutz größeren Wert einzuräumen. In TV-Werbespots der Weihnachtszeit 2009 wird eine ganze 1und1-Abteilung präsentiert, die nichts anderes im Sinn hat, als sich um die Zufriedenheit der 1und1-Kunden zu kümmern. Es gibt sogar eine email-Adresse nur für Beschwerden. Nachdem in der Vergangenheit in den einschlägigen Foren immer wieder unzufriedene Kunden ihren Unmut ausgedrückt hatten, geht es nun um “Reputationsmanagement” – zu deutsch: die Wiederherstellung des guten Rufs. [mehr lesen →]

eDarling mit mehr Kundenrechten

Eingestellt am Freitag, 25. Dezember 2009

Die Partnerbörse eDarling möchte mit konkreten Maßnahmen ihr Image aufbessern und definiert neue Kundenrechte mit verbessertem Kundenservice, mehr Preistransparenz und einem vereinfachten Kündigungsrecht. Damit reagiert eDarling auf die Abzocke-Vorwürfe, die nach Einführung des 1-Euro-Probeabos aufgekommen waren. [mehr lesen →]

Treu und Glauben-Prinzip Argument gegen Planet49-Geschäftsgebahren

Eingestellt am Freitag, 25. Dezember 2009

Ein Besucher von verbraucherschutz.tv erhielt kurz vor Weihnachten den Bescheid der Einstellung seiner Betrugsanzeige gegen Planet49 wegen mangelnder Erfolgsaussichten durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main. Gegen diesen Bescheid wird Einspruch erhoben werden beim Generalstaatsanwalt Frankfurt/Main [mehr lesen →]

Datenskandal bei der Bundesagentur

Eingestellt am Mittwoch, 23. Dezember 2009

Der Datenskandal bei der Bundesagentur für Arbeit kommt gerade zur rechten Zeit, um zum Ende des Jahrzehnts einen weiteren wichtigen Fingerzeig auf die Notwendigkeit von Datenschutz im Internet zu setzen. Schon Mitte des Jahres hatte die so genannte Kindergartenbande mit fingierten Stellenanzeigen in Onlineportalen Adressen abgezockt und die Opfer übel reingerissen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass dieser wirklich große Skandal nun Konsequenzen nach sich zieht. [mehr lesen →]

Wie lange noch?

Eingestellt am Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ich bin mal gespannt, wie lange sich große Versender wie z.B. Beate Uhse diese kleinen Rachespäßchen der Abzocker noch gefallen lassen. Grad bekomme ich wieder über fast 1000 Euro Rechnungen von Beate Uhse ins Haus – adressiert an Ilja Richter. Mir ist das egal, ich schreibe gerne Antwortbriefe auf sowas – Aber für Beate Uhse geht hier richtig Kohle durchs Netz. [mehr lesen →]

Widerrufsfrist bei outlets.de

Eingestellt am Montag, 21. Dezember 2009

“Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich zwei Wochen (§ 355 Abs. 1 S. 2 BGB), verlängert sich jedoch auf einen Monat, wenn dem Verbraucher die Belehrung erst nach Vertragsschluss mitgeteilt wird (§ 355 Abs. 2 S. 2 BGB). Erst mit der Eingabe der persönlichen Daten und dem Drücken Registrierung erfolgt durch den Nutzer die Abgabe des Vertragsangebotes.” – so Rechtsanwalt Knöppel aus Halle. [mehr lesen →]

VZ Brandenburg warnt vor Rechtsanwalt Michalak

Eingestellt am Sonntag, 20. Dezember 2009

Die Verbraucherzentrale Brandenburg beschäftigt sich mit zahlreichen Beschwerden über die Rechtsanwaltskanzlei Frank Michalak aus der Friedrich-Ebert-Straße 38 in Potsdam. Diese fordert Internetuser mit einschüchternden Schreiben zur Zahlung von 174,08 Euro auf – andernfalls entstünden weitere Kosten. Als Auftraggeber wird die Netsolutions FZE aus Dubai genannt, Betreiberin der Internetseite nachbarschaft24.net. Mehrere Betroffene berichten, vor ein bis zwei Jahren einer Aufforderung per E-Mail oder Telefon gefolgt zu sein, eine auf dieser Seite für sie hinterlegte Nachricht eines Bekannten abzurufen. Nun wird ihnen unterstellt, sie hätten diesen nicht gewollten kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen. [mehr lesen →]

Ein Cent – ungefragt & ärgerlich

Eingestellt am Sonntag, 20. Dezember 2009

Wer Geld überwiesen bekommt, der freut sich in aller Regel. Wenn es aber nur um einen Cent geht, dann sollten die Alarmglocken klingeln. Die Stuttgarter Nachrichten haben einen interessanten Fall recherchiert. [mehr lesen →]

Liste “Verbraucherschutz”

Eingestellt am Freitag, 11. Dezember 2009

“Auf dass die guten Kräfte dieser Welt sich sammeln” veröffentlicht verbraucherschutz.tv hier eine Liste von Verbraucherschutz-Initiativen, von der ich persönlich überzeugt bin. Wer also seine Verbraucherschutz-Seite empfehlen möchte, der kann das über die Kommentarfunktion tun. Veröffentlicht werden hier – nach Prüfung – aber nur Seiten mit ordentlichem Impressum. Keine Blogspot.com – oder ähnliche Seiten ohne ordentlichen Whois-Eintrag. Ziel dieser Liste soll es sein, die Leute, die hinter dem privaten Verbraucherschutz stehen, untereinander zu vernetzen. Also: Wer mag kann sich hier selbst empfehlen. Wie notwendig es ist, eine Liste vertrauenswürdiger Echtmenschen zu führen sieht man aktuell am Blog www.rotglut.org – der ehemalige Anti-Abzocke-Blog ist die einzige Homepage der Welt, auf der nicht ein Wort wahr ist, auf der jeder Tipp schlecht und fast jeder Kommentar getürkt ist. Ich darf an dieser Stelle Polizei, Richter, Staatsanwälte und sauber recherchierende Medien nur bitten: Macht endlich was! Das ist absolut unglaublich was hier abgeht. Da sind Hollywood-Drehbücher nichts dagegen!!

Katja Günther zieht Antrag auf Erlass einer einstweilige Verfügung zurück

Eingestellt am Donnerstag, 10. Dezember 2009

Die mit Inkassogeschäften zu zweifelhaftem Ruhm gekommene Rechtsanwältin Katja Günther ist mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) gescheitert. Das Landgericht Köln wies Frau Günther vermutlich darauf hin, dass der dort eingereichte Antrag auf Erlass einer solchen Verfügung keine Aussicht auf Erfolg habe, woraufhin dieser prompt zurückgenommen worden war. [mehr lesen →]

Frontal 21: Vorwürfe gegen Anwälte und Anlegerschutzvereine

Eingestellt am Donnerstag, 10. Dezember 2009

Die ZDF-Sendung Frontal 21 hat das Verhältnis zwischen Anlegerschutzvereinen und Anwälten kritisch durchleuchtet und ist zum Schluss gekommen, dass es auf dem Markt durchaus Allianzen gibt, die sich mit Moral und Berufsrecht kaum vereinbaren lassen. Besonders wird kritisiert, dass Anwälte den Vereinen Provisionen für vermittelte Mandanten zahlen.

Hier den Bericht in der ZDF-mediathek ansehen

Abzocke will Werbeanrufe stoppen

Eingestellt am Donnerstag, 10. Dezember 2009

“Mehrere Verbraucher beschwerten sich in den letzten Tagen bei uns über Anrufe von Mitarbeitern der Verbraucherzentrale, bei denen zum Schutz gegen unerlaubte Telefonwerbung kostenpflichtige Verträge angeboten wurden”, so Bettina Dittrich von der Verbraucherzentrale Sachsen. Gegen Überweisung eines bestimmten Geldbetrages soll angeblich dafür gesorgt werden, dass man in eine Werbesperrliste eingetragen wird und keine unerlaubten Werbeanrufe mehr erhält. [mehr lesen →]

acoreus – Aktuelle Mahnungen & Inkasso

Eingestellt am Dienstag, 8. Dezember 2009

Akte09 berichtete aktuell über die “Mahnwelle” durch “acoreus”. Tausende Zahlungserinnerungen – teils bis zu 6 Jahre alt – fordern oft minimalste Summe ein und addieren tüchtig Gebühren drauf. Hammer: Es werden auch Forderungen in Höhe von 0 Euro berechnet – bei 40 – 60 Euro Bearbeitungsgebühren. Im Einzelnen geht es z.B. um Call by Call-Verbindungen, die sogar bereits Verstorbenen zugeschickt werden. “acoreus” selbst bleibt dabei, dass selbst Forderungen in Höhe von 0 Euro rechtens seien und die Gebühren für das Inkasso bezahlt werden müssen. Man habe in jedem einzelnen Fall die entsprechenden Unterlagen und Nachweise. Na ja, ich wunder mich langsam über gar nichts mehr. [mehr lesen →]