Michael Turgut verhaftet


Schon Ende November ist der Exchef des seit 2008 insolventen Finanzvertriebs Futura Finanz verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft wirft Michael Turgut Betrug vor. Turgut hatte den Multi Adviser Fonds der IFF AG vertrieben. Sein Haftverschonungsantrag wurde abgelehnt, er sitzt wegen andauernder Fluchtgefahr in Untersuchtungshaft.

Die Zeitschrift finanztest zitiert Ober­staats­anwalt Glockner von der Staats­anwalt­schaft Hof “Es besteht der Verdacht, dass die Schadens­höhe beträcht­lich ist”. Ermittlungen ergaben, dass die vermittelten Verträge selt­sam konstruiert waren: Kunden sollten sich z,B. an der Multi Advisor Fund I GbR beteiligen. Diese Gesellschaft sollte dann Fondsanteile einkaufen und quasi für den Kunden verwalten. Problematisch dabei: Anleger, die der GbR beitraten, sind rechtlich auch für diesen verantwortlich und können im Insolvenzfall mit ihrem Privatvermögen zur Schadensregulierung herangezogen werden.

Wir zitieren die Zeitschrift finanttest: “Vor den dubiosen Angeboten des Michael Turgut und seiner Vertriebs­leute hat Finanztest wieder­holt gewarnt. Zuletzt hatte er mit der in Liechten­stein ansässigen Michael Turgut Finanzberatung alle Vor- und Nachteile von Investments im Gesund­heits­markt analysiert und Anlegern dann Investitions­empfehlungen gegeben. Davor hatte Turguts mit seinen Vermitt­lern verlust­reiche Beteiligungen an der Frankonia Sach­wert AG (heute: Deltoton AG) sowie an den Pleite­unternehmen Göttinger Gruppe und Deutsche Anlagen AG als sichere Alters­vorsorge empfohlen. ”

Original-Artikel: Hier lesen



verbraucherschutz.tv empfiehlt die Rechtsanwälte Schulze und Greif für kompetenten Rechtsrat rund um Internetabzocke, insbesondere für 1und1-, Deutsche Zentral Inkasso-, outlets- und top-of-software-Geschädigte. Bitte berücksichtigen Sie, dass eine Rechtsberatung und –vertretung mit Kosten verbunden ist.
Hier unverbindlich Kontakt aufnehmen - oder Telefon: 0 371 433 111 0 oder Mail: info@schulze-greif.de.

Hier weitere Anwaltsempfehlungen finden.