Archiv für die Kategorie ‘Bank & Bürgschaft’



BGH erklärt Teile der Sparkassen AGB für unwirksam

Eingestellt am Dienstag, 8. Mai 2012

Der u. a. für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf zwei Verbandsklagen eines Verbraucherschutzvereins gegen eine Sparkasse sowie gegen eine Bank entschieden, dass die nachfolgende, den – inhaltlich gleichlautenden – Bestimmungen in Nr. 18 AGB-Sparkassen und in Nr. 12 Abs. 6 AGB-Banken entsprechende Klausel im Bankverkehr mit Privatkunden (Verbrauchern) nicht verwendet werden darf, weil sie diese unangemessen benachteiligt und deswegen nach § 307 BGB* unwirksam ist: “Die Sparkasse/Bank ist berechtigt, dem Kunden Auslagen in Rechnung zu stellen, die anfallen, wenn die Sparkasse/Bank in seinem Auftrag oder seinem mutmaßlichen Interesse tätig wird (insbesondere für Ferngespräche, Porti) oder wenn Sicherheiten bestellt, verwaltet, freigegeben oder verwertet werden (insbesondere Notarkosten, Lagergelder, Kosten der Bewachung von Sicherungsgut).” [mehr lesen →]

Luzern Finanz GmbH

Eingestellt am Montag, 23. Januar 2012

“Luzern Finanz GmbH betreibt Abzocke mit Sofort-Krediten” titelt die aktuelle Computerbild in ihrer Online-Ausgabe und berichtet: “Wer einen Kredit sucht, stößt im Internet immer mal wieder auf die vielversprechenden Angebote der „Luzern Finanz GmbH“. Die Firma verspricht Kredite bis 300.000 Euro ohne SCHUFA-Auskunft. Doch was steckt dahinter? Statt einer Kreditbestätigung schickte die Firma einen Antrag auf Finanzsanierung. Viele Kunden bemerken den Unterschied nicht. [mehr lesen →]

Die Zukunft der Beraterbank

Eingestellt am Sonntag, 27. November 2011

Für die großen deutschen Banken steht Ende 2011 einiges auf dem Spiel – eigentlich geht es um die Zukunft der Beraterbank und auf dem Siel stehen Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Transparenz. Unser Partnerportal anlegerschutz.tv eröffnet unter http://www.anlegerschutz.tv/Beraterbanken-in-der-Klemme eine Diskussion zur Zukunft der Beraterbank. In diesen Artikel sollen insbesondere schlechte und gute Erfahrungen betroffener Anlager einfließen – daher würden wir uns über Kommentare sehr freuen.

Commerzbank verkauft langfristige Anlagen an Senioren

Eingestellt am Mittwoch, 9. November 2011

Die Vermittlung von Langzeitfonds an ältere Anleger scheint für Anlageberater der Commerzbank eine gute Einnahmequelle gewesen zu sein. Insider berichten in SternTV darüber, dass die Abkürzung “AD” (Alt & Doof-Kunden) für gute Provision und das Erreichen von Zielen der Berater gestanden hätte – Stern TV berichtet am 9. November 2011 über zahlreiche Fälle. Teils waren letzte Unterschriften von fast 90-Jährigen am Krankenhausbett noch eingeholt worden. Damit legten Senioren im Gefühl, gut beraten zu sein, im hoch betagten Alter ihr Geld in hoch spekulative Fonds an, die nicht nur eine sehr unsichere Geldanlage sind, sondern auch mit 20 oder 30 Jahren Laufzeit die Lebenserwartung der Anleger weit übertrifft. [mehr lesen →]

Teurer Vorvertrag bei Kredit ohne Schufa

Eingestellt am Mittwoch, 9. November 2011

Es fällt immer wieder auf, dass Abzockeofer eigentlich nie genau wussten, was eigentlich “Inhalt des Vertrages” ist. Daher hier noch einmal unsere Empfehlung: “Schaut, um was es geht!” Über ein grundsätzlich gutes Beispiel dafür, wie man mit “Servicegebühren” abgezockt werden kann, zeigt uns die nachfolgend veröffentlichte Mail an verbraucherschutz.tv. [mehr lesen →]

Paypal +nelsonsonne 35314369001

Eingestellt am Sonntag, 30. Oktober 2011

Bitte halten Sie Ihre Abbuchungen über die Mastercard im Auge – wir bekommen immer wieder Anfragen bezüglich vermeintlich falscher oder sogar betrügerischer Abbuchungen. Aber nicht alles, was nach Betrug riecht ist auch einer. Aktuell haben wir in einer Sache recherchiert, in der Abbuchungsmeldung “Paypal +nelsonsonne 35314369001″ angegeben ist. Meldungen dieser Art bedeuten allerdings nichts anderes, als dass eine Zahlung per Mastercard über “Paypal” abgewickelt wurde. [mehr lesen →]

Volksbank-Berater arbeit in die eigene Tasche

Eingestellt am Donnerstag, 26. Mai 2011

Ein Volksbankmitarbeiter aus Werdohl im Märkischen Kreis hat Kunden der Genossenschaftsbank als Anlageberater um insgesamt 1,36 Millionen Euro erleichtert. Die Volksbank-Kunden hatten ihr Erspartes bei dem Mann abgegeben und dafür handschriftliche Quittungen erhalten. [mehr lesen →]

Was tun gegen Abofallen?

Eingestellt am Donnerstag, 28. April 2011

Die auf dieser Seite normalerweise vorliegenden Informnationen sind zur Zeit wegen ausstehender rechtlicher Klärungen nicht zugänglich.

Luzern, Tokio Hamburg: Lachnummer Internet – Finanz GmbH

Eingestellt am Freitag, 1. April 2011

Im Internet Verkommt der Verbraucherschutz echt zur Lachnummer! – Wer nach Informationen zu den Dienstleistungen einer Finanz GmbH sucht, der findert einiges – aber was davon nun ehrliche Kundenmeinung, echte Bewertung oder nur Reputationsmanagement des Anbieter ist? Da gibt es die unterschiedlichsten “Verbraucherschutz-Seiten” z.B. abzockstopp.de – und wer ist der Herausgeber? Die deutsche Niederlassung der Finanz GmbH. [mehr lesen →]

Banken nehmen unzulässige Gebühren für das P-Konto

Eingestellt am Samstag, 26. März 2011

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat mehrere Deutsche Banken wegen unzulässiger Gebühren für die Führung des sogenannten Pfändungsschutz-Kontos abgemahnt. Hier eine Liste der abgemahnten Banken:
Bankenliste

Schlichtungsstellen Verbraucherschutz

Eingestellt am Sonntag, 13. Februar 2011

Falls sich mal einer beschweren will: Der Bankenverband hat für alle möglichen Fälle Schlichtungsstellen und Ombudsmänner eingesetzt. Dies ist insbesondere für Verbraucherschutz-Anliegen im Bereich des Anlegerschutzer, bzw. des Bank- und Kapitalmarktrechts interessant.

Hier mehr erfahren

Sensationelles Urteil für Lehman-/TARGOBANK-Opfer

Eingestellt am Sonntag, 28. November 2010

Mit noch nicht rechtskräftigem Urteil vom 05.11.2010 – 1 O 473/09 – hat das Landgericht Düsseldorf die TARGOBANK (ehemals Citibank) dazu verurteilt, einem von Herrn Rechtsanwalt Lippke aus Leipzig vertretenen Anleger den mit einem Lehman-Zertifikat erlittenen Verlust vollständig zu ersetzen. [mehr lesen →]

outlets.de und das Urteil von Witten 2c585/10

Eingestellt am Donnerstag, 23. September 2010

Es kann mich einer der hier mitlesenden Anwälte korrigieren, aber ich will trotzdem mal versuchen, das Wittener Urteil Wolfgang gegen Tomas von outlets.de zu erklären.Dieses Urteil befasst sich nämlich NICHT mit einer möglichen Zahlungspflicht sondern nur damit, ob wirklich eine aktive “Täuschungshandlung” vorliegt oder nicht. Wolfgang hat es also mit einer so genannten “Festellungsklage” versucht und ist – leider – damit gescheitert, denn die Täuschungshandlung wurde nicht nachgewiesen, bzw. festgestellt, und so muss Wolfgang die ihm entstandenen Rechtsanwaltskosten selbst tragen. [mehr lesen →]

Fast 60 Euro Kosten für Rücklastschrift

Eingestellt am Samstag, 23. Januar 2010

Viele günstige Kredite finanzieren sich auch durch üppige Rücklastschriftgebühren. Mal ein aktuelles Beispiel: Die Santander Consumer Bank AG in Mönchengladbach berechnet für eine Comfortcard im Falle einer nicht eingelösten Rate neben einer Rücklastschriftgebühr von 12,88 Euro auch noch einen Verzugsschaden in Höhe von 19,50 Euro sowie eine völlig unerklärliche Gebühr zur Adressvermittlung in Höhe von 25,50 Euro. Das ergibt Gesamtkosten in Höhe von 58,38 Euro für eine Rücklastsschrift von 30 Euro und einer Gesamtkreditsumme in Höhe von rund 700 Euro. [mehr lesen →]

Kreditverträge mit der Fidium Finanz AG

Eingestellt am Donnerstag, 14. Januar 2010

Auch deutsche Verbraucher haben Kreditverträge mit der Fidium Finanz AG abgeschlossen. Sowohl im Internet als auch in anderen Medien wird behauptet, dass diese Verträge unwirksam sind und rückabgewickelt werden können bzw. müssen. Um etwas mehr Licht in das „Finanzdunkel“ zu bringen, haben wir daher Frau Rechtsanwältin Katja Schulze von der Rechtsanwaltskanzlei Schulze & Greif zu diesem Thema befragt und folgende Antwort erhalten: [mehr lesen →]

Vermittler hatten Zugriff auf Kontostände von Postbankkunden

Eingestellt am Dienstag, 27. Oktober 2009

4000 nicht fest beschäftigte Außendienstmitarbeiter haben wohl uneingeschränkten Zugriff auf die Kontodaten von über 4 Millionen Postbankkunden. Wie die Zeitschrift Finanztipp recherchierte sind die in der Kundenakquise tätigen Werber Angestellte einer der Post zuarbeitenden Firma, aber eben nicht der Post selbst. Daraus konstruieren Datenschützer eine rechtlich unhaltbare Situation, die Postbank selbst wiegelt ab: Man sei sich der Problematik so nicht bewusst gewesen und sähe diese auch nicht so dramatisch. [mehr lesen →]

Sparkasse muss AGB ändern

Eingestellt am Montag, 26. Oktober 2009

Als großen Erfolg für den Verbraucherschutz wertet Rechtsanwalt Brinkmann aus Dortmund das für die Verbraucherzentrale NRW gegen die Sparkasse Dortmund erstrittene Urteil. Das OLG Hamm hat auf die Berufung das Urteil des LG Dortmund abgeändert und die Sparkasse aufgefordert, ihre “Allgemeinen Geschäftsbedingungen” wie vom Kläger gefordert zu ändern. Im Kontakt zu Privatkunden hatte die Bank z.B. für die Bearbeitung von Überziehungen 3 Euro berechnet. Diese Klausel muss nun aus den AGB verschwinden. Außerdem dürfen für die Einlösung nicht gedeckter Schecks, Lastschriften und Wechsel keine zusätzlichen Gebühren verlangt werden. Im Fall von Zuwiderhandlungen kann ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro fällig werden, sobald das Urteil rechtskräftig wird. Eine Revision ist zugelassen worden. [mehr lesen →]

Lockruf zur Abofalle kam aus Polen

Eingestellt am Donnerstag, 8. Oktober 2009

Eine unglaubliche Geschichte erzählt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern: Hanna H. bekam ganz unvermittelt eine SMS von einer scheinbar ganz normalen Handy-Nummer. In dieser Nachricht stand folgender Text: Info Ihrer Bildbearbeitungsbox. „Wir konnten Ihnen eine Fotobotschaft in MMS-Format von der Nummer 01746851755 nicht übermitteln. Antworten Sie jetzt mit GO zum Abruf.” [mehr lesen →]

Vorsicht bei Kredit ohne Schufa

Eingestellt am Sonntag, 12. Juli 2009

Immer häufiger bieten unseriöse Kreditvermittler “schufa-freie” Kredite an und locken Verbraucher mit “frischem Geld” – auch bei Verschuldung und sogar bei schlechter Schufa-Auskunft. [mehr lesen →]

Pin und Scheckkarte offiziell ein sicheres System

Eingestellt am Montag, 29. Juni 2009

Das PIN-System der deutschen Kreditinstitute ist sicher genug! Diese Feststellung des OLG Frankfurt dokumentierte am 20. Juni eine denkwürdige Klageabweisung. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale NRW. Deren Anwalt Hartmut Strube aus Düsseldorf hatte zu Beginn eines langen Weges durch die Instanzen insgesamt 5 Banken verklagt. Die Verbraucherzentrale hatte letztendlich nicht eindeutig belegen können, wie Scheckkartendiebe die PIN ermitteln können, ohne dabei auf Notizen und weitere unfreiwillige Unterstützungen unvorsichtiger Karteneigentümer setzen zu können. [mehr lesen →]